Sonntag, 7. Dezember 2008

Ich bin unzufrieden mit mir und meinem Leben

Ich fühle mich wie das fünfte Rad am Wagen. Ich habe in letzter Zeit das unwohle Gefühl in mir, zu niemandem richtig zu gehören. Ich habe das Gefühl, die zweite Wahl zu sein. Ich denke, dass man mich immer nur dann anruft, wenn derjenige, den man eigentlich sprechen wollte, nicht erreichbar ist. Ich fühle mich wie eine Notlösung, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn man nicht weiter weiß. Ich habe den Eindruck, dass man mich als Wesen wahrnimmt, welches immer abrufbar ist und auch jeder Zeit wieder in die Ecke gestellt werden kann.

Ja, und das Schlimmste: Ich weiß nicht, wie ich das ändern soll. Ich frage mich auch oft, ob ich selber daran Schuld bin, dass es ist, wie es ist. Vielleicht strahle ich einfach so etwas aus, dass man mich nur als Notnagel benutzen möchte. Ich sollte vielleicht an meinem Selbstwertgefühl arbeiten. Momentan ist es wirklich so, dass ich keine Liebe zu mir selbst empfinde. Ich träume nur davon, dass alles anders wird, ich hoffe, dass es die Zukunft besser mit mir meint. Aber was bringt mir all das, wenn ich nur warte?! Und vor allen Dingen: Was bringt es mir, wenn ich nichts tue, während ich auf eine bessere Zukunftsvorhersage warte?

Ich mache mich selber klein, das Schlimmste ist, dass ich es weiß, aber nicht ändern kann. Aber sagt man nicht immer: “Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung”?! I Dazu muss ich dann allerdings sagen, dass ich diese Einsicht schon ziemlich lange habe, dass ein nächster Schritt aber leider noch nicht so deutlich sichtbar war…. Ein Teufelskreis. Ich habe Angst. Wovor habe ich denn eigentlich genau Angst? Ich weiß es nicht, denn ich habe so viele Ängste, das ganze Leben macht mir eine furchtbare, grausame Angst.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft
Autor: Anna
Kommentare:

Hinterlasse einen Kommentar